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HIStory - Der Erfinder der modernen Massenmanipulation - Edward Bernays

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06 Dec 2021

⁣Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von HIStory. In unserer heutigen Folge befassen wir uns mit einem Mann, der nur wenigen Menschen bekannt ist. Der aber unser aller Bewusstsein äußerst subtil beeinflusst hat wie kaum ein anderer Zeitgenosse im Zwanzigsten Jahrhundert. Ich stelle Ihnen heute Edward Bernays vor. Edward Bernays war der Neffe des großen Begründers der Psychoanalyse, Sigmund Freud. Und tatsächlich hat der junge Bernays viel vom Nektar seines berühmten Onkels „Sigi“ gesaugt. Die Entdeckung des Unbewussten inspirierte Edward Bernays. Bernays verdiente viel Geld als Werbe-Berater großer Firmen, aber auch als Berater von Geheimdiensten. Bernays hat nicht geflunkert wenn er für sich in Anspruch nahm, der Erfinder der modernen Public Relations zu sein. Denn das Wort „Propaganda“ war schon nach dem Ersten Weltkrieg in Verruf geraten. Wir werden noch sehen, warum. Bernays erblickte im Jahre 1891 in Wien das Licht der Welt und verstarb im gesegneten Alter von 104 Jahren 1995 in New York.

Schauen wir uns zum Einstieg in die heutige Sendung gleich einmal ein besonders aussagekräftiges Zitat des Werbemannes Bernays an:

„Die bewusste und intelligente Manipulation der eingespielten Gewohnheiten und Meinungen der Massen stellt ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft dar. Jene Leute, die diesen wenig beachteten Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die tatsächlich herrschende Macht in unserem Lande darstellt.

Wir werden regiert; unser Verstand wird weitgehend modelliert; unser Geschmack wird geprägt; unsere Vorstellungen werden vorgegeben von Männern, von denen wir noch nie etwas gehört haben. Das ist das logische Ergebnis der Art und Weise, wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert wird. Eine gewaltige Menge von Menschen muss auf diese Weise zusammenarbeiten, wenn sie als eine reibungslos funktionierende Gesellschaft funktionieren soll.“

Starke Worte. So eröffnet Edward Bernays 1928 sein wichtigstes Buch, das den offenherzigen Titel „Propaganda“ trägt. Das ist ein sympathischer Zug an Bernays: er redet nie um den heißen Brei herum. Hier erklärt einer der erfolgreichsten Public-Relations-Unternehmer seine Erfolgsrezepte. Ganz unverblümt. Seine Berufskollegen haben ihm diese Offenherzigkeit durchaus übel genommen. Wenn er sich übrigens hier selber mit dem Wörtchen „wir“ in die Reihe der Manipulierten und klammheimlich Überrumpelten stellt, so ist das natürlich nur gekonnte Rhetorik. Lediglich eingeführt, um uns Leser mitzunehmen.

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