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Humanitäre Katastrophe im Jemen - und die Welt schaut weg

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deintube
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Veröffentlicht auf 03 Nov 2019 / Im Nachrichten

Während im Westen vorwiegend Syrien und Iran die Berichterstattung über den Mittleren und Nahen Osten dominieren, bleibt die größere humanitäre Katastrophe unserer Zeit im Dunkeln. Durch Krieg und Sanktionen der von Saudi-Arabien angeführten Kriegsallianz sind im Jemen rund 80 Prozent aller Einwohner auf humanitäre Hilfe angewiesen, um überleben zu können. Schulen, Krankenhäuser, Lebensmittellager liegen in Trümmern. Im Barcode mit Norbert Fleischer berichten der Friedensaktivist Matthias Tretschog und der Sanitäter Yahya al-Sharafi, aus dem Jemen, über die täglichen Entbehrungen – und über die tägliche Angst, wieder vom Tod eines nahen Angehörigen hören zu müssen.

Die Rüstungsexporte der Bundespolitik sind offiziell streng geregelt: Eigentlich dürfen Kriegswaffen nicht an Länder geliefert werden, die sich im Krieg befinden. Wie wenig davon in der Realität umgesetzt wird, zeigt der Studio Talk mit dem Journalisten und Friedensaktivisten Matthias Tretschog: So wurde erst Anfang Oktober 2019 bekannt, dass der Bundessicherheitsrat, der von Kanzlerin Angela Merkel geleitet wird, grünes Licht für den Export von Stromaggregaten in die Vereinigten Arabischen Emirate gegeben hat. Die von der Firma Jenoptik Power Systems hergestellten Produkte werden für „Patriot“-Batterien des US-Rüstungsriesen Raytheon gefertigt.

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