watermark logo

Marcus Lanz vom 2ten Dezember - die gelöschten Minuten ab Minute 3

4,690 Aufrufe
Sven Liebich
Sven Liebich
15 Dec 2020

⁣Es ging um die Frage der Corona-Novemberhilfen für Gastwirte und darum, dass Deutschland als einziges Land den Restaurants für die Zeit des Lockdown 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahres erstattet. In Frankreich wird auch der Umsatz erstattet, aber nur 20 Prozent, nicht 75. Das ZDF zeigt folgenden Dialog zu dem Thema nicht mehr:

Linnemann: So, und deshalb war ich dann überrascht…
Lanz: Moment. Aber nochmal: Dieses hochsensible Thema, wir reden jetzt über Multi-Milliardenkonzerne…
Linnemann: Die Ausgestaltung dieser Programme, Herr Lanz, die diskutieren wir nicht im Deutschen Bundestag. Ob Abschreibungen drin sind, oder wie die Details sind, sondern das macht die Exekutive. Das ist auch grundsätzlich erstmal richtig. Wir entscheiden über den Geldrahmen, wo ist Schluss und wie kann es sein, äh, dass…
Lanz: Aber Sie wissen schon, dass… ganz bestimmte Trigger-Wörter finden da jetzt statt, also Starbucks ist zum Beispiel ein Unternehmen, das zum Beispiel dadurch auffällig geworden ist, dass – in den letzten Jahren immer wieder – dass sie in Deutschland so gut wie keine Steuern zahlen.
Linnemann: Das ist das Problem, ich sag mal, jede Kneipe, jedes Restaurant, die haben das Problem…
Lanz: Und Starbucks betrifft das auch? Die kriegen auch 75 Prozent des Novemberumsatzes erstattet?
Linnemann: Starbucks ist natürlich ein ganz interessanter Fall. Ja, erstens. Zweitens…
Lanz: Das heißt die zahlen in Deutschland so gut wie… Oh, ich muss jetzt aufpassen, wenig Steuern…?
Cerstin Gammelin (Journalistin und Talkgast in der Sendung): Die haben Steuersparmodelle.
Lanz: Steuersparmodelle, das ist das schöne Wort dafür.
Linnemann: In Deutschland muss man 15 Prozent Gewinnsteuern, sogenannte Körperschaftssteuern, zahlen. Insgesamt Unternehmenssteuern ungefähr 30 Prozent.
Lanz: Und deutsche Steuerzahler stehen jetzt für 75 Prozent des Novemberumsatzes gerade?
Linnemann: Ja, plus sie dürfen weiterhin das Außer-Haus-Geschäft machen. Um es mal klar zu sagen: Ich habe doch nichts gegen die Kneipen, die kleinen Restaurants. Die haben ja wochen- und monatelang keine Umsätze gemacht. Aber das solche Konzerne, ja, ich will nicht sagen, das Geschäft ihres Lebens machen, dann krieg ich morgen, ich krieg morgen, Herr Lanz, da sind Sie schuld dran, ich krieg morgen wahrscheinlich wieder so viele Mails, dass das alles nicht so ist…
Lanz: Moment: Sie sind schuld, wenn Sie solche Gesetz machen.
Linnemann: Ja, ist ja auch Okay, ich hab´s gerade erklärt…
Lanz: Und ich frag nur nach. Ich kann ehrlich gesagt kaum glauben, was ich da höre.

Und nun, liebe Leser, fragen Sie sich: Warum will das ZDF nicht, dass Sie das zu sehen und zu hören bekommen? Und warum berichten die angeblich kritischen „Qualitätsmedien“ nicht darüber? Und warum berichtet niemand über die Zensur des ZDF?

Mehr anzeigen

1 Kommentare Sortiere nach
NeoVICT
NeoVICT 10 Monate her

Ich reg mich über solche Sachen schon gar nicht mehr auf.
Es ist mir schon lange klar, das die Wegsperr-Maßnahmen (der englische Begriff "Lockdown" klingt mir zu harmlos) die privaten klein und mittelständigen Betriebe aushungern sollen.

Aluhut an

Die Zusammenschlüsse der Großkonzerne, die zusammen mit den Groß und Handelsbanken nach dem Great Reset die neue Regierung stellen, sollen natürlich übrig bleiben und so den gemeinen Bürger in eine totale Abhängigkeit des Staates treiben. Deswegen bekommen die auch diese Unsummen von Geldern wohingegen, die anderen in die Röhre schauen.

Sogenanntes bedingungsloses Grundeinkommen wird eingeführt, welches genauso lange bedingungslos sein wird, wie man dann den vom Staat zugewiesenen Zwangsjob bei eben diesen Großkonzernen ohne Murren ausführt.
Wer nun annimmt, dass er durch diese Arbeit zu dem "Grundeinkommen" noch großartig etwas dazuverdient, der Irrt. Auch wenn man etwas dazuverdient, so wird dies so wenig sein, das man damit alleine nicht einmal annähernd überleben kann. So ist man immer auf den Staat angewiesen.

Weigert man sich nun diese vom Staat zugeteilte Arbeit anzunehmen, wird das "bedingungslose Grundeinkommen" solange gekürzt, bis man vor lauter Hunger einlenkt.
Das wird heute übrigens teilweise schon mit Hartz4lern gemacht, die nicht bei den vom Jobcenter vorgeschlagenen Arbeitsplätzen bei sogenannten Arbeitnehmerüberlassungen (wohlklingendes modernes Wort für Sklavenhändler), welche Hand in Hand mit dem Staat zusammenarbeiten, für einen Apfel und ein Ei arbeiten wollen.

So, ich zieh den Aluhut dann mal wieder aus und habe fertig.

0 1 Antworten
Mehr anzeigen

Als nächstes