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Hanf - der Baustoff der Zukunft? - Werner Schönthaler

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08 Apr 2021

Genialität durch Einfachheit. Warum Hanf? Götz Wittneben im Gespräch mit südtiroler Baustoffunternehmer Werner Schönthaler.

Hanf wächst ca. 50 x schneller als Holz. Dadurch wird eine große Menge an CO² gebunden respektive später im Baustoff gespeichert. Durch das schnelle Wachstum hat er hervorragende thermische Eigenschaften, durch die Verbindung mit Kalk wird er brandsicher, Insektenresistent und steril. Zusätzliche Dämmungen braucht es nicht mehr, was enorme Vorteile bringt: Schnelleres Bauen, Langlebigkeit, Wiederverwertbarkeit (cradle to cradle).
Auf einem Hektar wächst Biomasse für ca. ein Einfamilienhaus, ca. 1 – 1,5 Tonnen Lebensmittel und ca. 400 lfm Textilie.

Da der gesamte Wandaufbau aus nur 2 Materialien besteht, nämlich Hanf und Naturkalk, kann das Material sehr einfach wiederverwertet werden. Es entsteht kein Abfall!
Von den bauphysikalischen Eigenschaften besteht der große Vorteil darin, dass keine zusätzliche Dämmung notwendig ist (38 cm = U-Wert 0,18).

Hanfschäben haben die Fähigkeit in einer Minute das Vierfache Ihres Eigengewichtes an Wasser aufzunehmen. Deshalb wirken Hanfputze und Hanfsteine wie Lehm, sie regulieren die Raumluft, ionisieren die Luft und sterilisieren die Wand. Das Ergebnis ist eine hohe Behaglichkeit was für die Gesundheit förderlich sein könnte.

Weitere Informationen unter: https://www.hanfstein.eu/

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1 Kommentare Sortiere nach
10 Tage her

Hanf wurde von der Chemielobby zurückgedrängt. Es musste unbedingt ein synthetischer Stoff in Umlauf gebracht werden.

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