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Kanzlerin Merkel für "kurzen, einheitlichen Lockdown"

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07 Apr 2021

Auf der Bundespressekonferenz am Mittwoch in Berlin erklärte die stellvertretende Regierungssprecherin, Ulrike Demmer, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgrund der hohen Infektionszahlen für einen "kurzen, einheitlichen Lockdown" plädiere. "Die Vielfalt der beschlossenen Regeln trägt im Moment nicht zur Sicherheit und zur Akzeptanz bei", erklärte Demmer.

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sprach sich für einen "konzentrierten kurzen Lockdown" aus, welcher allerdings nur auf bundesweiter Ebene Sinn machen würde. Derzeit würden zu viele Länder nicht mitziehen. "Je weniger konsequent wir sind, desto länger wird es dauern", erklärte er und warnte vor einem "Öffnungsblindflug". Obwohl er überzeugter Föderalist sei, plädiert auch Söder für bundeseinheitliche Regelungen in der Pandemiebekämpfung.

Angesichts der Infektionslage forderte der CDU-Chef und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bereits am Ostermontag einen "Brücken-Lockdown" von zwei bis drei Wochen mit härteren Corona-Maßnahmen.

Auf dem Corona-Gipfel kommenden Montag werden die Ministerpräsidenten gemeinsam mit der Bundeskanzlerin über bundeseinheitliche Strategien verhandeln, um die Inzidenz in ganz Deutschland auf unter 100 zu senken.

Das Robert Koch-Institut meldete am heutigen Mittwoch 9.677 neue Corona-Fälle in Deutschland. Damit liegt der Inzidenzwert bei 110,1.




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