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Das Leben ist schön

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KenFM
KenFM
06 Jan 2021

⁣Uns steht ein Jahr der Möglichkeiten bevor.

Ein Standpunkt von Peter Frey.

An den Anfang dieser Rückschau stellt der Autor eine, vielleicht gar nicht so steile These: Nichts in diesem Jahr war neu, nicht die realen Konflikte der Gesellschaften, nicht die sich seit Jahren immer deutlicher abzeichnenden Prozesse, welche die Konflikte spiegeln. Ebenso wenig neu war die Art und Weise, wie uns Politik und Medien versuchten, in einer Blase der Wahrnehmung zu halten, welche all die Konflikte und Prozesse kaschierten und für das eigene Handeln schön redeten. Neu war einzig das ablenkende Etikett: Corona.

Aber das Etikett an sich täuscht uns über die Tatsache hinweg, dass wir uns schon immer von solchen Etiketten Handlungsanleitungen auferlegen ließen. Man nennt so etwas Alter Wein in neuen Schläuchen. Wir verlangen halt nach Abwechslung. Nicht in unseren täglichen Gewohnheiten, oh nein. Dafür aber auf der Suche nach Gründen, die uns in unserem Handeln bestätigen und Veränderung “bei den anderen” einfordern. Unsere latenten Dissonanzen, die uns wiederholt aufzeigen, dass etwas nicht in Ordnung ist in dieser Welt und dass das auch mit unserem eigenen Verhalten zu tun hat, suchen wir mit für uns selbst bequemen Lösungen wieder verschwinden zu lassen.

Dafür bekamen und bekommen wir Futter, und für das gewohnte unreflektierte Annehmen jeder Möhre nun auch die Quittung. Eine Quittung die weh tut. Eine Quittung mit den nach wie vor offenen Posten, deren zögerliche beziehungsweise ausbleibende Abarbeitung deren Preis weiter nach oben treibt. Wir lernen durch Schmerz und der Schmerz scheint noch immer nicht stark genug. Vielleicht ist das eine gute Gelegenheit, andere Methoden des Lernens zu erlernen, zu erwecken und anzuwenden — zum Beispiel Lernen durch Achtsamkeit.

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