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Keine endlosen, verrückten Kriege mehr

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deintube
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Veröffentlicht auf 28 Oct 2019 / Im Nachrichten

So skandalös werden wir informiert: Nach der gemeinsamen Pressekonferenz von Donald Trump und Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella vor wenigen Tagen im Weißen Haus stritten die Mainstream-Medien, ob Trumpp, dämlich und ignorant wie er nunmal sei, Mattarella fälschlicherweise mit "Mozarella" angesprochen habe. Nein, freuten sich diebisch die Faktenchecker von "Correctiv" - das die angeblich besten Recherchen per Mail bietet -, Trump habe nicht Mozarella gesagt.

Während der kindische Käsestreit wogte - und sich Journalisten auch hämisch darüber ausließen, dass Trump den vielen "Sand" in Syrien gelobt habe, ging die eigentliche Nachricht völlig unter. Und die hat es faustdick in sich.
Trump warf in dieser Pressekonferenz dem Tiefen Staat - der Vereinigung von Kriegstreibern in beiden großen Parteien sowie dem militärisch-industriellen Komplex und den Geheimdiensten zum ersten Mal ganz unverblümt und unter aller Augen den Fehdehandschuh hin und erklärte ein Ende der "endlosen, verrückten Kriege".

Trumps Kriegserklärung ging völlig unter. Dabei hat sie es richtig in sich. Er habe auf Basis seines Versprechens, "die Soldaten nachhause zu bringen, Wahlkampf geführt ... und das werde er jetzt tun. "Manche Leute, ob Sie die nun den militärisch-industriellen Komplex nennen oder mehr, die wollen, dass wir uns dort (im Ausland) weiter engagieren. Als eines der Probleme in diesem Zusammenhang (im Streit mit dem Tiefen Staat) bezeichnete Trump "diese Hexenjagd gegen mich". Damit meinte er das anlaufende Amtsenthebungsverfahren.

"Das machen die sehr gut", sagte der US-Präsident über seine Gegner in Washington, "die wollen, dass ich hier weiter Krieg führe". Die Rüstungskonzerne produzierten ihre Waffen, um Krieg zu führen, nicht um Frieden zu schaffen.
Trump verwies darauf, dass er in den vergangenen knapp 3 Jahren mit einem Aufwand von 2,5 Billionen Dollar das Militär modernisiert habe, aber: "das heißt noch lange nicht, dass wir die (Armee) verschwenden und erschöpfen, so wie wir es bisher mit diesen verrückten, endlosen Kriegen gemacht haben".

Im Medien-Mainstream ging Trumps Botschaft unter. In den langen Hallen und Katakomben der US-Hauptstadt dürfte seine Botschaft jedoch ein Beben ausgelöst und damit den Krieg, den Donald Trump im eigenen Land führt, deutlich verschärft haben.

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