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Europa in der Dauerkrise (Perle 502)

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eigentümlich frei
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06 Apr 2021

⁣Kein Ende der Pandemie in Sicht. Seit mehr als einem Jahr kämpfen die Regierungen Eurolands gegen das Virus – bislang mit recht überschaubarem Erfolg. Die Pleite bei der einfach nicht in Schwung kommenden Impfkampagne verschärft das Problem, weil dadurch das – mutmaßlich wenig taugliche – Mittel der Verhängung von Lockdowns fortgesetzt wird. Tausende Unternehmen gehen zugrunde, Hunderttausende verlieren ihre Erwerbseinkommen. Die Politik macht sie gnadenlos zu Almosenempfängern. Eine Medizin einzusetzen – im Fall der Pandemie ist das der Lockdown –, dessen Wirkungslosigkeit sich täglich auf Neue zeigt, zeugt indessen nicht von besonderer Klugheit. Den verantwortlichen Politikern und „Experten“ kann’s aber wurscht sein, da ihre Arbeitsplätze und Einkommen davon ja nicht betroffen sind. Dass rund um den Globus (beinahe) alle dieselbe fragwürdige Strategie anwenden, macht die Sache nicht besser.

Corona bietet der Politik allerdings eine willkommene Möglichkeit, elegant von ihren in der Vergangenheit begangenen Fehlern abzulenken. Denn ungeachtet der Pandemie krankt Euroland ja bereits seit vielen Jahren (genau gesagt: seit dem 1992 in Kraft getretenen Vertrag von Maastricht) an strukturellen Schwächen, die durch die Seuche lediglich verstärkt, nicht aber verursacht werden. Schon mehren sich die Stimmen von Ökonomen, die das mangelnde Wachstum in der Eurozone thematisieren und auch klar dessen Ursachen benennen.

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